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Sabine Ladiana Lopez

Jazz Sängerin

Wurde 1961 in Rio de Janeiro geboren, und lebte dort bis zu ihrem 5. Lebensjahr.
In den 50ern nach Brasilien ausgewandert, kehrte die in Berlin gebürtige Familie 1966 nach West Berlin zurück.
Seit einiger Zeit lebt Sabine Lopez in Freiburg. In Berlin war sie Solistin des Salonorchester Berlin, in dem ursprünglich auch Max Raabe "Kein Schwein ruft mich an" gesungen hat, siehe Tonfilmschlager auf dieser Website, in diversen Tanzorchestern als Sängerin, im Film von Percy Adlon, auf unzähligen VIP Events, Galas und Jazzclubs zu hören, sowie als Choreographin mit eigenen Fachbereichsleitungen an Musikschulen und diversen Tanz-Companys tätig. (www.dancisfaction.de)
Von klein auf ausgebildet in Ballett-und Musikschulen, von den eigenen Eltern,
Tanz-und Gesangsstudium.
Mit 9 Jahren die Puppenfee auf Spitze, den Salchow im Eiskunstlaufverein, in der Schule mußte sie immer Vorsingen, wegen der schönen Stimme!
Mit den Einflüssen zweier Kulturen ist sie beides, eine echte Carioca, wie man die Einwohner von Rio nennt, und Deutsche. Sie entstammt einer traditionsreichen Künstlerfamilie, Mutter, geb. 1940, Tänzerin und Sängerin in einer Berliner Revue.
Vater, geb 1918, Jazzakkordeonist, Maler, Graphiker und Malermeister.
Über ihre Stimme wurde geschrieben, "sie ist so nah am Gefühl, dass ein Nicht-Empfinden nahezu unmöglich scheint. Mit ihren Scat Einlagen, ihrem Witz und Temperament, inspiriert sie ihr Publikum und ihre Musiker immer aufs Neue!".
Persönlich:
Meine Oma mütterlicherseits soll schon mal meinen Opa mit der Bratpfanne traktiert haben, um ihren Willen durchzusetzen. Die adelige Mutter meiner Oma väterlicherseits war da Gott sei Dank das ganze Gegenteil! Allerdings nur anfangs, nämlich bis zu dem Zeitpunkt, wo sie von ihrem Vater enterbt wurde, weil sie mit ihrem Geliebten über eine Dachlatte im 2. Stock türmte! Was für eine Familie! Aus mit adelig!
Dies zu meinen gefährlichen Vorfahren, die fast alle künstlerisch tätig waren. Auch bei uns zu Hause war immer was los! Zwar flogen keine Bratpfannen durch die Gegend, aber es verging kein Tag ohne Live Musik und Tanzeinlagen!
Wenn man also Kind in einer so temperamentvollen Familie aufwächst, in der die eigene Mutter, als Tänzerin und Sängerin in einem Revuetheater in Berlin, täglich zu Hause noch weiter macht, auch schon mal auf dem Wohnzimmertisch, die Beine von Dolores, Tonfilmschlager und Jazzhits trällert, und der Vater ebenfalls, am Entwerfen oder Riesenleinwände bepinselnd, dazu swingend auf dem Akkordeon losjazzt, man dazu noch von Geburt an die Sambatrommeln aus den Favelas und die Hits von Jobim hört, mit schwarzen Kindern spielt und Samba tanzt, teilweise bei 40 Grad im Schatten, dann abends die Künstlerfreunde zu Hause einfallen, dann fängt man besser an das alles zu lieben!
Aber, das war auch ganz leicht! Wie hätte dieses Kind später etwa Physikerin werden wollen?!


The little "Girl from Ipanema"
Sabine Ladiana Lopez
1963 Copacabana Rio

Mein Freund Marcos
Abschied von Rio